Spannungsteiler-Rechner
Zwei Widerstände in Reihe, der Ausgang dazwischen abgegriffen. Ändere einen Wert und sieh Vout im Schaltbild wandern.
Wie der Teiler teilt
Durch beide Widerstände fließt derselbe Strom, also verteilt sich die Eingangsspannung im Verhältnis ihrer Werte. Vout ist der Anteil, der an R2 abfällt: Vout = Vin × R2 ÷ (R1 + R2). Gleiche Widerstände halbieren die Spannung. 10k über 4,7k macht aus 12 V genau 3,83 V.
Der Haken, den niemand erwähnt
Ein Teiler hält sein Verhältnis nur, solange am Abgriff fast nichts entnommen wird. Häng eine Last in der Größenordnung von R2 daran, und sie liegt parallel zu R2 und zieht Vout nach unten. Faustregel: was den Teiler ausliest, sollte mindestens die zehnfache Impedanz von R2 haben. Für einen ADC-Pin am Mikrocontroller passt das, zum Versorgen von irgendetwas taugt es nicht. Ein Teiler ist eine Referenz, kein Netzteil.
Die Wahl der Widerstände ist ein Kompromiss: kleine Werte halten das Verhältnis stur, verheizen aber den ganzen Tag Strom; große Werte sparen Energie, werden aber rauschig und träge. Für Sensorik sind einige zehn Kiloohm der übliche Mittelweg.